Donnerstag, 21. September 2017

ÖPNV live. Die Fähre im Blick

Mehr und mehr Verkehrsunternehmen statten ihre Fahrzeuge mit GPS-Sensoren aus, um deren Position zu erfassen und in Echtzeit Aussagen zur Route geben zu können. Mittlerweile stehen viele der erfaßten Daten als Open Data zur Verfügung und können jedem Interessenten in eigenen Anwendungen verarbeitet werden. Das Schweizer Projekt Opendata.ch stellt dazu eine eigene API bereit, ebenso andere Logistikdienstleister wie die Deutsche Bahn oder die SBB.

Neben Routenplanern und Standortinformationen erlaubt die Technik auch eine Visualisierung auf einer Landkarte. Das Projekt livemap24 erfaßt nicht nur Busse und Bahnen, sondern auch Flugzeuge, Fähren und Seilbahnen -- weltweit.

ÖPNV in Venedig. Wann kommt die nächste Fähre?

Mittwoch, 20. September 2017

Share the road

Mobilität ist in (Süd)Afrika ein großes Thema. Die Benutzung eines Kraftfahrzeugs stellt für viele Menschen die einzige Möglichkeit dar, um sich in überschaubarer Zeit zwischen zwei Orten zu bewegen. Lediglich in den Großstädten wie bsw. Kapstadt, Johannesburg und Durban besteht ein öffentliches, dichtes Nahverkehrsnetz.

In der Region Western Cape -- sprich in und um Kapstadt -- sind das MyCiti, Golden Arrow und Minitaxis. Während MyCiti und Golden Arrow auf festen Routen unterwegs sind, sind die Minitaxis deutlich flexibler. Sie bringen Sie genau dahin, wo Sie hinwollen und halten an allen möglichen und unmöglichen Stellen auf Zuruf.

Trotzdem habe sich einige Strecken herausgebildet, die als zentrale Verkehrsadern regelmäßig von den Minitaxis frequentiert werden. Diese inoffiziellen und nicht ausgeschilderten Routen wurden vom Projekt WhereIsMyTransport in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern und Eigentümern der Minitaxis erfaßt und in den zentralen Liniennetzplan integriert.

Ausschnitt des Liniennetzes
Für Radfahrer ist es mitunter sehr schwierig, sich den Platz auf den Straßen zu erkämpfen. Initiativen wie Arrive Alive oder die Pedal Power Association kämpfen für mehr Gleichberechtigung. Vielfach erinnern Hinweisschilder daran, dass es noch andere Verkehrsteilnehmer außer Autos gibt.

Hinweis am Chapman's Peak Drive

Montag, 18. September 2017

Die Ausgabe von Asciidoc nach PDF anpassen

Asciidoc ist eine textbasierte Sprache (Markup Language). Diese vereinfacht es erheblich, (Text)Dokumente zu Erstellen, zu Pflegen und deren Änderungen in Revisionskontrollsystemen wie Git nachzuverfolgen. Aufgrund der Kompaktheit und Verständlichkeit der Sprache hat Asciidoc den Prozess zur gemeinsamen Erstellung und Pflege von Büchern, Dokumentation und Schulungsmaterial erheblich erleichtert.

Bei Asciidoc handelt es sich um Plaintext mit speziellen Markierungen. Erst durch den expliziten Aufruf eines Übersetzerprogramms wandeln Sie diesen Ursprungstext über mehrere Zwischenstufen in das gewünschte Zielformat um, bspw. zu Postscript, PDF, HTML, Epub und Handbuchseiten (Manpages). Im UNIX/Linux-Werkzeugkasten finden Sie dafür bspw. Asciidoc, a2x, Asciidoctor und Asciidoctor-pdf.

Der Weg von Asciidoc nach PDF funktioniert entweder über Dblatex oder über den Apache Formatting Objects Processor -- kurz FOP. Der erste Weg setzt auf die Werkzeugkette aus DocBook, xsltproc und Dblatex, der zweite nutzt statt Dblatex die auf Java basierende Software FOP. Beide Wege werden durch das Programm a2x gekapselt, d.h. mit einem einzigen Aufruf angestoßen. Für Dblatex sieht der Aufruf wie folgt aus:

a2x -f pdf document.adoc

Der Schalter -f pdf veranlasst a2x, das Backend Dblatex zu benutzen. Für die Verwendung von FOP nutzen Sie stattdessen diesen Aufruf:

a2x --fop document.adoc

Zur Demonstration nutzen wir dieses Asciidoc-Dokument, in den beiden vorherigen Aufrufen schlicht als document.adoc bezeichnet. Der darin genutzte Text stammt nicht vom Autor selbst, sondern wurde aus dem Wikipedia-Artikel zu Kapstadt entnommen und etwas bearbeitet.

:author: Frank Hofmann

= Visiting South Africa =

== Cape Town ==

Cape Town is a port city on South Africa’s southwest coast, on a peninsula beneath the imposing Table Mountain. Slowly rotating cable cars climb to the mountain’s flat top, from which there are sweeping views of the city, the busy harbor and boats heading for Robben Island, the notorious prison that once held Nelson Mandela, which is now a living museum.

image::capetown.jpg[width=200]


Die erzeugten Ergebnisse in der Ausgabe fallen durch die verwendeten Stilvorlagen recht unterschiedlich aus. Während der Weg über Dblatex sowohl ein Titelblatt, die Revisionshistorie des Dokuments sowie ein Inhaltsverzeichnis produziert, ist die Ausgabe via FOP deutlich kompakter.

Das erzeugte PDF via Dblatex

Das erzeugte PDF via FOP
Dblatex bietet eine Reihe von Schaltern, um die Elemente der Ausgabe zu verändern. Möglich sind zum Beispiel diese hier:

BedeutungParameter
kein Inhaltsverzeichnis-P doc.toc.show=0
nur Tabellenverzeichnis -P doc.lot.show=table
nur Abbildungsverzeichnis -P doc.lot.show=figure
Überschriftenebene -P doc.section.depth=5
keine Versionshistorie -P latex.output.revhistory=0
blau hinterlegte Links -P latex.hyperparam=colorlinks,linkcolor=blue
als Encoding Latin1 nutzen -P latex.encoding=latin1
Papiergröße Letter -P paper.type=letterpaper
Wasserzeichen einfügen -P draft.watermark=1
Schneidemarken einfügen -P crop.marks=1

Im Aufruf sieht das dann wie folgt aus, um weder eine Revisionshistorie zu erhalten und lediglich eine Liste der Tabellen:

a2x -f pdf --dblatex-opts "-P latex.output.revhistory=0 -P doc.lot.show=table" document.adoc

Am besten legen Sie das in einem Shellskript ab. Das erleichtert nicht nur das Experimentieren mit den Parametern, sondern auch die spätere Automatisierung im Übersetzungsprozess.

Automatisierung als Shellskript
Das obige Skript erwartet einen zusätzlichen Parameter im Aufruf. Dieser beinhaltet den Namen ihres Dokuments, welches Sie nach PDF übersetzen möchten. Benennen Sie ihr Skript convert2pdf.sh und übersetzen ihr Dokument namens document.adoc, sieht der Aufruf wie folgt aus:

./convert2pdf.sh document.adoc

Das fertige PDF-Dokument liegt dann im lokalen Verzeichnis vor.

Donnerstag, 14. September 2017

Unterwegs auf der Langstrecke

Wer in Europa unterwegs ist, kommt in kurzer Zeit recht schnell voran. Trotzdem erscheint einem das recht groß. Was Distanzen wirklich bedeuten, merkt man erst, wenn sich das Flugzeug nicht mehr spürbar auf der Landkarte bewegt. Nachfolgend zwei Aufnahmen vom Flug von Istambul nach Kapstadt.

Gleich sind wir da. Noch eineinhalb Stunden.

Fast gerade runter von Istambul nach Kapstadt.

Sonntag, 10. September 2017

Standortwechsel

Eine Ära geht ihrem Ende entgegen. Seit 2009 befand sich mein Berliner Arbeitsplatz im Büro 2.0 in Neukölln. Wer den Blog verfolgt, wird gesehen haben, dass seit einiger Zeit ein anderer Kontinent verstärkt im Fokus steht. Es ist an der Zeit, die Anker dahingegehend endgültig zu lichten. Schön war's -- nun gibt's mehr Raum für Neues.

Alles im Eimer.

Dienstag, 5. September 2017

Zündelnde Katzen

Katzen sind die Herrscher des Hauses -- und spielen auch gern mal mit dem Feuer. Die zeitgemäße Variante sind Induktionsherde. Der nachfolgende Artikel aus der taz erklärt, was es damit auf sich hat.

Katzendramen am heimischen Herd

Dienstag, 18. Juli 2017

Cape Town is awesome!

Unter dem gleichnamigen Titel trägt Callie Van Graan seit mehreren Jahren die sehens- und erlebenswerten Ereignisse der Region Western Cape zusammen. Das beinhaltet nicht nur Ankündigungen und Berichte zu Veranstaltungen in und um Kapstadt, sondern auch Empfehlungen zu Essen & Trinken sowie atemberaubenden Ausflugszielen. Gestern war ich mit einem Photo Feature vertreten, bei dem zehn ausgewählte Aufnahmen von mir zu sehen sind. Alle Aufnahmen sind innerhalb der vergangenen 12 Monate entstanden.

Cape Town is awesome!

Weitere Links: